Januar 13, 2008

Ich habe im Moment rein gar nichts zu sagen. Mir schwirrt so unglaublich viel im Kopf herum, aber ich habe das Gefühl, all das kein bisschen zu verstehen.

Aber das, was ich gerade verstehe, ist, dass es schön ist, sich auch über kleine, so schrecklich kleine, Dinge freuen zu können. Dass sich jemand dann doch, wenn die Nacht schon fast vorbei ist und du jegliche Hoffnung aufgegeben hast, zu dir setzt, einfach nur, um zu fragen, wie es dir geht und um sich mit dir zu unterhalten. Auch wenn es gar nichts bedeutet, zumindest bedeutet es, dass dieser jemand dich gern hat und mit dir reden will.

vergessen.

Januar 10, 2008

ich will dich nicht mehr sehen, nicht mehr hören, nicht an dich denken, nicht wissen, was du tust, was du schreibst, nicht wissen, wer mich ersetzt.
ich will dass du verschwindest, nicht nur immer wieder kurz, sondern für immer, dass ich nicht mehr drüber nachdenke, keine blöden träume von dir hab, dass du mich nicht immer wieder, wenn es gerade gehst, runterziehst.
ich will doch einfach ganz normal weitermachen können. endlich mal irgendwie leben.
ich will dich einfach vergessen.
lass mich endlich in ruhe!

Das Beste überhaupt ist es, wenn es Leute gibt, die einem den Tag retten. Es ist ja schon grandios, wenn das einer tut, aber wenn dann gleich 5 Leute deinen Tag vom Übelsten überhaupt zum Besten seit langem machen, ist das doch wunderbar.

Nicht nur, dass ich weiß, dass ich meine Leute hab, mit denen ich Quatsch ohne Ende machen kann und den größten Spaß hab (der mir bei angeblich besten Freundmenschen immer durch irgendwas ganz schnell versaut wurde) und die ausnahmslos einfach da sind, nein, dank einer gerade erhaltenen e-mail habe ich jetzt das größte Grinsen seit Ewigkeiten auf den Lippen. Ich weiß, die haben bestimmt viele Leute bekommen, aber ich finds einfach süß. Ich mag diesen Mann, vor dem ich jetzt schon 5 Mal stand, immer wieder zu seinen Lieder mitgesungen hab, ihn angelächelt habe und dieses Lächeln erwidert wurde. Da ist es einfach schön, wenn man, ohne etwas derartiges zu erwarten, eine mehr oder wenige persönliche e-mail von diesem Typen im Postfach hat, ein Typ, den man zwar im Entferntesten kennt, der einen selbst aber überhaupt gar nicht kennt.

Gespräche mit netten Männern, mit denen man bald doch endlich mal wirklich tanzen sollte, statt zu feige zu sein und nicht mal dann ein vernünftiges Gespräch hinzubekommen, tragen auch ziemlich zu all dem bei.

  Erstmal abtitschen, ich hörte, das sei gut!